12 Divina Ilida Das Geheimnis des Lichtes

 

 

 

 

 

 

DAS GEHEIMNIS DES LICHTES

 

 

DIE GÖTTLICHE ILLIADE

 

 

 

 

 

 

 



 

 

Eigenverlag SALVIAD

„Zeitalter des Seins“ – Bibliothek Unixitron

 

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DAS

GEHEIMNIS DES LICHTES

 

DIE GÖTTLICHE ILLIADE

 

Die Göttliche Illiade ist eine vom Schöpfer inspirierte Botschaft, um dem Menschen das nötige Verstehen hinsichtlich seiner Beziehung zum Universum, zu den Menschen und zu seinem Schöpfer in den kommenden Zeitkreisen oder Zyklen, zu geben.

Der Mensch schreitet in Zeitkreisen von ungefähr 25.ooo Jahren fort. Zu Beginn jedes Zyklus des wachsenden Erwachens vom inneren Licht in ihm schickt Gott Botschaften durch seine vorbereiteten Vermittler, um das Verständnis des Lichtes zu erhöhen und zu erweitern.

Das Verstehen dieser kosmischen Botschaften verhilft der Menschheit gradmäßig  zu höheren Ebenen des Seins und so bringt jeder Zyklus den Menschen ein Stück weiter zum vollständigen Bewußtsein des Lichtes und seiner Einheit mit Gott.

Die Botschaft der Göttlichen Illiade kann in mehreren Jahren noch nicht vollständig veröffentlicht werden.

Der Teil, der veröffentlicht werden kann, erscheint auf den folgenden Seiten

Weitere Botschaften werden der Welt in Zukunft mitgeteilt, wenn die Menschheit vorbereitet ist, sie zu empfangen.

 

 

 

 

 

 

 

 

I.

1.-  ICH BIN das Licht. ICH BIN nur das.

2.-  Was ICH BIN, das bist DU. DU bist Licht, DU bist EINS MIT MIR.

3.-  Der Mensch kann MICH kennenlernen, wenn er wünscht, MICH kennenzulernen.

4.-  MICH zu kennen ist ICH-SEIN. Nur durch MEIN Licht kann MICH der Mensch kennenlernen.

 

5.-  Der Mensch ist Licht, wenn er weiß, daß er Licht ist.

6.-  Der Mensch ist ICH, wenn er weiß, daß er ICH BIN.

7.-  Alle Menschen werden zu Mir zu gegebener Zeit kommen, aber ihrer ist    die Agonie des Wartens.

 

 

II.

1.-  ICH BIN das Absolute, Ganze, die Einheit.

2.-  Ehre MICH, den Einen, der ICH BIN, denn ICH BIN alles und kein Anderer ist.

3.-  Ich, der EINE, ohne Geschlecht, bin Einheit.

4.-  Was ICH BIN, das bist DU, DU bist das Ganze.

5.-  Ehre Dein Selbst, denn damit ehrst DU MICH.

6.-  ICH, der EINE, GANZE, BIN der ALLWISSENDE GEIST. Alles Denkende ist Licht Meines Wissens aber Mein Denken bin nicht ICH.

7.-  ICH BIN Schöpfer, schöpfend mit Meinem Denken.

8.-  Außerhalb Meines Lichtes des Wissens bestehen Meine beiden Lichter des Denkens, geboren wie ein geschlechtliches Paar der Gegensätze, um sich als Paar der geschlechtlichen Gegensätze zu wiederholen.

 

 

 

III.

1.-  Denken ist Schöpfen. ICH schöpfe mit Licht. Nichts besteht was nicht ist.

2.-  ICH denke eine Idee. Das Licht registriert Meine Idee in den beiden geschlechtlichen Lichtern Meines Denkens und die Form wird in der Vorstellung Meines Denkens geboren.

3.-  Die Form hat keine Existenz, auch nicht Meine Vorstellungen. Sie existieren nicht, denn sie sind nicht ICH. Nur ICH existiere, ICH, der Ganze.

4.-  ICH schöpfe Meinen Bildnis-Körper mit der Einatmung Meines pulsierenden Universums in Mir.

5.-  MEIN Universum ist MEIN Bildnis, aber MEIN Bildnis bin nicht ICH.

6.-  Alle Dinge sind Mein Bildnis, aber sie sind nicht ICH, auch nicht wenn ICH in ihnen bin und sie in Mir.

 

IV.

1.-  Jedes Ding das ist, ist aus einem anderen Ding das ist.

2.-  Alle Dinge sind unlöslich miteinander verbunden.

 

V.

1.-  Sage diese Dinge in entsprechenden Worten dem Menschen zu seinem Verstehen, denn in Wahrheit sage Ich dir, ICH BIN in allen Dingen enthalten, ohne alle Dinge, umhüllt von allen Dingen, denn ICH BIN überall.

2.-  Alle Dinge sind allgegenwärtig, denn alle Dinge breiten sich in Meinem Geist aus und ICH BIN allgegenwärtig.

3.-  Alle allgegenwärtigen Dinge sind allwissend, denn ICH BIN in ihnen enthalten und ICH BIN Bewußtsein des Menschen ihm Meine Gegenwart inner- und außerhalb von ihm bemerkbar gemacht hat, dann wird er alle Dinge kennenlernen, denn ICH BIN er und Ich kenne alle Dinge.

4.-  Alle gedachten Dinge bezeugen alle Macht, wenn das Bewußtsein in ihnen die Allmächtigkeit erkennt. Bis dahin sind die Dinge nichts weiter als Dinge. Ohne Meine Kundgabe sind sie nur weiße Flächen, auf denen Ich Meine mächtigen Gedanken für blinde Augen schreibe.

 

VI.

 

1.-  Denn ICH BIN Allmächtig. Ich gebe alle Macht demjenigen, der sie verlangt, aber diese kann niemand von Mir verlangen, wenn er sich nicht Meiner bewußt ist. Mach, daß der Mensch dies erkennt und gib Du durch Dich selbst dieses Prinzip der Macht durch Deine eigenen Arbeiten kund.

2.-  Denn Ich sage allen Bildnisformen aus Meiner Vorstellung, daß die Macht in ihnen liegt, um das balancierende Licht zu manifestieren, welches sie zentralisiert durch das Erscheinen des Einen Lichtes wie zwei nicht balancierte Lichter, die sich in gleichen Sequenzen abwechseln.

3.-  Und erneut sage ich, daß alle Dinge die der Mensch wahrnimmt, nur zweifache Lichtwellen sind, die Mein elektrisches Denken in den vorgestellten Formen Meiner Idee registrieren.

4.-  Und Ich sage auch, daß die gedachten Dinge Meiner Vorstellung kein Sein haben, denn nur ICH BIN das Sein.

 

VII.

 

1.-  Von allen Meinen geschöpften Dingen hat nur der Mensch begonnen, Mein Geflüster zu hören. Seit Anbeginn hat ihm Meine kleine und ruhige Stimme zugeflüstert, daß ICH er BIN und er Ich; aber noch heute ist der barbarische Mensch in seiner kleinen neuen Welt schwerhörig und fertigt Idole, die er vor Mir aufbaut, denn er ist noch neu. Er ist nur in der Gärung seiner frühen Reifung.

2.-  Denn Ich sage, daß alle Dinge die aus Meinem Leben fließen, Mein Leben haben, welches durch sie hindurch fließt. Aber Ich sage auch, daß, obwohl Mein Licht des unsterblichen Lebens durch diese sterblichen Symbole Meines Denkens fließen, sie nicht bei ihrem Durchgang davon berührt werden.

3.-  Wenn sie dahinkommen, Mein Licht in ihnen zu erkennen, dann sind sie Ich und ICH BIN sie.

 

VIII.

1.-  Derjenige, der Meinen Rhythmus in der Kunst darstellen kann, müßte seinen Weg in Ekstase finden, unbeachtet von den Ablenkungen, damit er nur Mich sehen und hören kann, nur Mich.

2.-  Sage dem Menschen folgende Worte:

       "ICH BIN" die Quelle der Inspiration durch Mich. Lerne mit aller Kraft den Weg des Lichtes zu Mir zu finden, denn in der Dunkelheit wirst ihn nicht finden. Der Weg, der zu Mir führt, ist Licht und mit diesem Licht wirst Du ihn gut erkennen.

3.-  ICH BIN die Seele in der Kunst. Derjenige, dessen Seele Meine Seele zu berühren erreicht und den Schlag seines mächtigen Rhythmus spürt, dem sage Ich: In dem Maße, in dem du dein Sein erkennst als Licht, wirst du Mich als Licht kennenlernen.

 

IX.

 

1.-  ICH BIN Schönheit. In der Schönheit sollte der Mensch wiedergeboren werden. Durch die Schönheit sollte der wissende Mensch sich in einen Ekstasemenschen verwandeln.

2.-  Derjenige, der seinem Wissen die Ekstase hinzufügen kann, dem sage Ich: Suche Mich in der Wahrheit, denn nur in dem Rhythmus der Wahrheit wirst du die Ekstase finden.

3.-  In Wahrheit sage Ich: die Schöpfungen des Ekstasemenschen sind Meine Schöpfungen, denn es sind balancierte Dinge und ICH BIN die Balance.

4.-  Demjenigen, der das Ungleichgewicht herstellt, sage Ich: Die Unwahrheit existiert nicht in Meinem Haus. Ich halte nur die Balance und die Augen derjenigen aufrecht, die durch Mich sehen, sie sind immun gegen alles was außerhalb der Balance ist.

5.-  Denn: ICH BIN BALANCE, ICH BIN ENERGIE  und ICH BIN das GLEICHGEWICHT.

       ICH BIN DAS LICHT DER LIEBE UND DER WAHRHEIT.

       Auf dieses Fundament habe ich den ersten Stein Meines Universums gesetzt.

 

X.

 

1.-  Alles Wissen existiert. Alles Wissen kommt zum Menschen zu seiner Zeit. Kosmische Boten bringen periodisch dem Menschen das Wissen von Meinem Kosmos, und zwar in dem Maße, in dem der Mensch fähig ist, es zu verstehen. Aber das was er auf sich nehmen kann ist nur ein Tropfen des großen Ozeans, denn der Mensch steht erst am Anfang des Verstehens.

 

2.-  Wenn der Mensch das Licht in sich kennt und erkennt, dann gibt es für ihn keine Begrenzungen. Aber der Mensch muß das Licht durch sich selbst kennenlernen und es wird niemanden geben, der Worte über das Licht nennen kann, denn das Licht kennt das Licht und es bedarf keiner Worte.

 

 

 

XI.

 

1.-  ICH BIN  Licht, aber das Licht, das ICH BIN, ist nicht das Licht, das im Universum wahrgenommen wird, gefühlt als Meine Schöpfung.

2.-  Ich, der Schöpfer, denke. Ich denke in zwei  ausgehenden Lichtern aus dem Einen, Meinem Licht. Trotzdem sind diese beiden Lichter nicht Ich, auch ist Mein Denken nicht Ich.

3.-  In Wahrheit sage ICH, ICH gebe aus Mir und Ich nehme zurück, denn ICH BIN die Vorstellungskraft, die die gedachten Formen bildet, um sie später wieder neu aufzubauen.

4.-  ICH BIN denkender Geist, für immer die stetige wechselbare Vorstellung Meines unwechselbaren Seins denkend.

5.- Meine Vorstellung ändert sich mit dem Wechsel der zwei Lichter Meines Denkens, obwohl ICH, Mein Geist, sich nicht ändert.

6.-  Alle Dinge ändern sich und in ihrem Wechsel reflektieren sie Mich, aber auch so sind sie nicht ICH.

 

XII.

 

1.-  Was der Mensch mit seinen Augen sieht und wahrnimmt, fesselt ihn an die Illusion Meines dualen Denkens durch sein Sehen und Fühlen.

2.-  Das Sehen-Wahrnehmen fesselt den Menschen an die Form und an die Dinge, während das Wissen des Geistes im Gegensatz zu den Lichtfetzen die ruhmreichen Türen öffnet, und mit welchem ICH alle Ideen des Geistes bewege, um Formen und die vielen bewegenden Dinge herzustellen.

3.-  Der geistige Blick dezentralisiert sich bis hin zu den entferntesten Grenzen Meines Universums und sieht alle Formen als ein Ganzes.

4.-  Mit dem Blick seiner Augen sieht der Mensch das Licht als energiegeladene Materie, nimmt aber nicht wahr, daß die Energie der Materie das Licht Meines geteilten Denkens ist. Mit dem Blick seiner geistigen Augen sieht der Mensch Mein Licht, die Quelle, und weiß, daß er mit Mir vereint ist und Ich in ihm.

5.-  Halte dich aufrecht und fest in Mir, deinem Gott der Liebe, dem Einen Unzertrennlichen.

 

XIII.

 

1.-  Halte dich in Mir aufrecht, dem Einen Licht, aus dem zwei scheinbare Lichter ausstrahlen, als gegensätzliches, sich rhythmisch-austauschendes Paar. Das sind Meine Lichtbotschafter. Sie sind meine Arbeiter, die Meine vorgestellten Formen erbauen und sie wieder zu Mir zurückbringen, frei von der Form.

2.-  Sie sind der rhythmische Pulsschlag Meines Körpers, die Schöpfer der ewig gebärenden Zyklen Meiner Vorstellung in Formen.

3.-  Die beiden sind die zwei gleichen Hälften von Einem. Sie tauschen sich ewiglich aus, um eine balancierte Einheit zu simulieren, die sie selbst niemals finden, denn sie können immer nur zwei sein.

4.-  Aus Meinem Einen Licht dehnen sie sich aus, um Meinen Vorstellung Form zu geben, und den Pulsschlag, um das ewige Leben in ihnen zu simulieren, das in Mir ist. Das andere Licht löst die Formen auf und bringt sie zu Mir zurück, ohne Eile, für die Wiederauferstehung in Meinem Gleichgewicht, um Meine Vorstellungen zu wiederholen.

 

 

 

 

XIV.

 

1.-  Sage also, daß das Leben im Menschen ewig ist, durch seine ewigen Auferstehungen in Mir. Und sage ebenfalls, daß seine Auferstehung Meine eigene ist, denn er ist Eins mit Mir.

2.-  So ist Mein imaginäres Universum des dualen Lichtes, aufgelöst und wiedergeboren, konzentriert und ausgedehnt,  wieder-konzentriert, einvernommen, auseinandergenommen und wieder-einvernommen, für immer und ewig in Meinem vorgestellten Universum aus imaginäres Zeit und Raum.

3.-  Und jeder Meiner ausgedrückten Gegensätze aus Mir werden durch Mich neugeboren, einer wie der andere. Erneut sage Ich, in Mir gibt es nur Wiedergeburten, es gibt keinen Tod.

4.-  Geh und sage daher dem Menschen, daß sowohl das Leben als auch der Tod nur Spiegel sind, einer im anderen, wo sich einer in den anderen verwandelt, in dem ewigen Hin und Her von einem zum anderen, bis zum stillen Gleichgewicht in Meinem Wissen, aus dem beide ausstrahlen wie scheinbare Wesen, um die durch Mein Denken vorgestellten Formen zu registrieren.

 

XV.

 

1.-  Ich sage, daß der Mensch, der nur den Lehm der Erde in sich fühlt, an die Erde gebunden ist wie eine aus Lehm geschaffene Vorstellung seiner Erde.

2.-  Geformte Lehmvorstellungen aus Meinem Denken, die Mich nicht in ihnen erkennen, sind nur Wohnungen für die Dunkelheit der Erde.

       Für die Menschen der Sinne sind daher die Türen zu Meinem Reich durch die Finsternis selbst vergittert, bis Mein Licht in ihm durch ihn als "Ich" erkannt wurde.

3.-  Bis dahin ist er nur Lehm, welcher sich bewegt, ohne Mich in ihm zu manifestieren. Solange er sich nur als Lehm fühlt, wird er unwissend bezüglich des Ruhmes Meines Lichtes in ihm sein.

4.-  Daher sage Ich: Erhöhe dein Sein über die Sinne. Lerne Mich kennen als gleichgewichtige Basis deines Denkens. Sei Ich, wie ein tiefer Brunnen deines Wissens.

 

XVI.

 

1.-  Die Quelle aller Dinge ist in allen Dingen enthalten, konzentriert als Gleichgewicht, aus dem die Bewegung entsteht. Es besteht auch außerhalb aller Dinge, das Gleichgewicht kontrollierend durch alle anderen Dinge.

2.-  Das Universum der Menschen ist stille, zusammengesetzt aus vielen Dingen, vielen getrennten und trennbaren Dingen.

3.-  Trotzdem gibt es nicht ein einziges Ding in Meinem imaginären Universum, das außerhalb von Mir oder durch sich alleine besteht.

4.-  So führe und leite Ich Meine Dinge, geboren aus dem gleichen Samen, gefühlt durch die Impulse Meiner Ausläufer des Lichtes aus Meinem Denken, bis diese sich aus sich selbst heraus leiten können. Nicht die kleinsten von ihnen gibt es, die nicht an Mich, an das Licht, gebunden sind.

5.-  Die Bilder Meiner Vorstellungen, die auf der Erde wachsen, sind diejenigen, die sich frei bewegen. Alle diese Dinge wachsen und bewegen sich durch das ausgebreitete Licht Meines Denkens, bis sie selber mit Mir denken können.

 

 

 

 

 

XVII.

 

1.-  Höre, sagt der Eine Universale:

       ICH BIN in allen Dingen, sie zusammenhaltend!

       ICH BIN außerhalb aller Dinge, sie kontrollierend!

 

XVIII.

 

1.-  ICH, zusammen mit dem Menschen, BIN dabei, den Menschen nach Meiner universalen Vorstellung zu schöpfen.

2.-  ICH BIN was der Mensch ist.

3.-  ICH denke eine Idee: Die Form Meiner Idee erscheint in dem Grundmuster Meines Denkens.

4.-  ICH denke den Menschen und der Mensch erscheint im Grundmuster Meines Denkens.

5.-  Der Mensch denkt den Menschen und der Mensch erscheint in der Vorstellung des Denkens des Menschen.

6.-  Das Denken des Menschen in Mein Denken.

7.-  Alle denkenden Dinge denken Meine Gedanken.

8.-  Alle geschöpften Dinge sind nach Meinen gedanklichen Vorstellungen geformt, um Meine Gedankenvorstellung zu manifestieren.

9.-  Das Universum ist die Bildnis-Schöpfung Meiner Vorstellungen.

 

XIX.

 

1.-  ICH zentralisiere die Bewegung Meines Universums, aber Ich bewege Mich nicht, obwohl die Macht der Bewegung aus Mir strömt.

2.-  ICH zentralisiere wachsende Systeme und wechselnde Zellen der wachsenden Systeme, obwohl Ich Mich nicht ändere und das Grundmuster des Wechsels aus Mir strömt.

3.-  ICH zentralisiere lebendige Dinge, die Mein Leben kundgeben, aber sie leben nicht, nur Ich lebe.

4.-  Die wachsenden Dinge sind bewegliche Dinge für die Sinne des Menschen, obwohl sie sich nicht in der Erkenntnis des Menschen bewegen.

5.-  Die beweglichen Dinge sind verständliche Dinge für die Sinne des Menschen, obwohl sie sich nicht ändern in der Erkenntnis des Menschen.

6.-  Obwohl die Geschwindigkeit, mit der sich die Dinge bewegen, nur die Geschwindigkeit der Bewegung der Sinne des Menschen ist, täuschen sie ein Gleichgewicht vor, während sie sich bewegen und aus anscheinender Bewegung entspringen.

 

XX.

 

1.-  Ohne Wechsel könnte das Spiel Meiner Schöpfung nicht gespielt werden und auch nicht seine Schauspieler existieren. Sei daher aufmerksam bezüglich Meines von Mir gedachten Universums gegenüber dem scheinbaren Universum Meiner Vorstellung.

2.-  Und erneut sage Ich, in Mir gibt es keine Änderung, dem Einen ohne Wechsel. So gibt es auch keinen Wechsel in Meinem universalen Denken bezüglich des Paares der gegensätzlichen Dinge, die sich für immer auswechseln, um Mein Universum der Wechsel vorzutäuschen.

3.-  Auch der scheinbare Wechsel Meines universalen Denkens ist kein Wechsel, ausgenommen für die Sinne der gefühlten Dinge, die an die ungleichen Teile des Ganzen gefesselt sind.

4.-  Jedes Teil öffnet sich seinen Weg durch den wechselnden Druck seiner elektrischen Reise. Jedes erscheint, um zu entschwinden und doch wieder zu erscheinen.

5.- Obwohl die Sinne der fühlbaren Dinge den Wechsel in allen Dingen spüren, so ändern sie sich nicht in der bewußten Erkenntnis.

6.-  Warum also bist du Sklave der Sinne?

       Erhebe dich über die Sinne, sei "ICH" durch das Wissen.

 

XXI.

 

1.-  So wirst du nicht weiter durch die äußeren Augen sehen, denn du hast wissende Augen, um die Illusionen der Sinne auszugleichen und zu annullieren.

2.-  Durch lange Zeitabläufe hindurch hat der Mensch die Erde mit den Augen der äußeren Sicht bewandert, und der Erde Glauben durch seine physischen Sinne gegeben.

       Während der neuen Zeitabläufe muß er die Erde mit dem inneren Blick durchwandern und Mich in ihr erkennen, aber nur das Licht Meines Seins sehend.

3.-  Denn Ich denke die Erde und die Erde erscheint, verschwindet und erscheint wieder in ausbalancierten Rhythmen Meines Denkens. Daher sage Ich, daß die Erde des Menschen und der Mensch nur Meine Bildnisse sind, um in Meinen Vorstellungen zu kommen und zu gehen. Sie sind nicht Ich, auch nicht er und auch nicht, was sie als ihn erscheinen lassen.

4.-  Nichts mehr wird der Erdenmensch vor Mich stellen, ohne der Erde oder auch Mir  etwas abzugewinnen.

 

XXII.

 

1.-  ICH BIN ein geduldiger Gott, Ich warte geduldig auf das Erwachen des Menschen.

2.-  Der Mensch, der erwacht, ist derjenige, der das Licht Meines Seins in ihm erkannt hat. Der Mensch kann seine eigenen Äonen für sein Erwachen aussuchen, aber er muß Mich kennenlernen. Bis zu diesem Tag wird die Unwissenheit bezüglich Meines Seins seine Agonie sein. Die Erkenntnis Meines Seins.

3.-  Der Wissensmensch ist der kosmische Ekstase-Mensch. Derjenige, der beginnt Mich kennenzulernen, sogar derjenige der mich in ihm erahnt, beschleunigt seine Entwicklung zum kosmischen Menschen der allumfassenden Weisheit.

 

XXIII.

 

1.-  Diese Worte sage Ich jetzt dem gerade bewußtwerdenden Menschen im neuen Zyklus.

2.-  Liebt euch untereinander, alle Menschen, denn ihr seid alle Eins in Mir. Egal welche Dinge du einem anderen zufügst, so fügst du sie allen zu, denn alle sind Eins in Mir.

3.-  Liebe deinen Bruder wie dein Selbst. Diene deinem Bruder bevor du deinem Selbst dienst. Erhebe deinen Bruder, erhebe ihn zu Höhen, denn dein Bruder ist dein Selbst.

4.-  In Wahrheit sage Ich, die Liebe zu sich selber stellt Nachbar gegen Nachbar und Nation gegen Nation. Die Liebe zu sich selbst nährt den Haß und sät seinen Samen, verstreut durch die Winde in alle Teile.

       Daher sage Ich, die Liebe zwischen Nachbarn und Nationen wird alle Menschen in ein Ganzes verbinden.

 

XXIV.

 

1.-  Diene zuerst Deinem Bruder. Es ist vorzuziehen, sich lieber selbst zu schädigen, als seinem Nächsten einen Schaden zuzufügen. Nimm nichts von ihm, es sei denn du kannst es mit deinen Gaben ausgleichen.

       Schütze den Schwachen mit Deiner Kraft, denn wenn du deine Kraft gegen ihn benutzt, dann wird seine Schwäche gegen dich überwiegen und deine Kraft kann ihn nicht bezwingen.

2.-  Derjenige, der Liebe gibt, entwickelt sich rühmlich, aber derjenige der nimmt, gewinnt nichts.

3.-  Daher: warum alles verlieren, um die Welt zu gewinnen, was gleichbedeutend ist mit nichts zu gewinnen?

4.-  Derjenige, der nicht seinen Schatz im Himmel angesammelt hat, der seinen Schätzen auf der Erde gleicht, hat in der Finsternis gesät. Für ihn ist das Licht weit entfernt.

 

ALLWISSENHEIT

I. DAS UNIVERSUM DER WEISHEIT

I.

1.-  In Meinem Universum gibt es nur eine Form, aus der alle anderen Formen kommen. Diese einzigartige Form ist die pulsierende Würfel-Kugel, zwei Hälften des Herzschlages Meines dualen Denkens.

2.-  Alle Formen pulsieren, daher enthalten alle Formen zwei, eine ist der Einatmende Puls der erzeugt und die andere Hälfte ist der Ausatmende, der ausstrahlt. Der Würfel ist die erweiterte Kugel durch das Ausatmen bis hin zum schwarzen Ausruhen im kalten Weltenraum und die Kugel ist der zusammengepreßte Würfel bis hin zum Glühen der weißen heißen Sonnen, durch die Einatmung.

3.-  Alle Kugelformen kommen aus den pulsierenden, ausatmenden Würfeln des Weltraumes und kommen zu ihnen zurück, um die Basis des Ausruhens zu finden für ihr Wiederauftauchen.

4.-  Höre, Ich zentriere eine Form, wenn sie in Mir durch die Aktion Meines Denkens das Ausruhen sucht.

       Ich umhülle diese Form mit seiner anderen Hälfte, damit sie erneut das Gleichgewicht in Mir finden kann, als andere Ausdrucksbasis Meines Denkens.

5.-  Diese zwei geschlechtlichen Hälften erstrecken sich aus Mir und kommen zu Mir zurück, aber sie sind nicht Ich und auch nicht ihre beiden Hälften des Einen.

       Sie sind immer zwei, nie eins. Sie können sich nicht verbinden oder finden, denn eine jede verwandelt sich in den anderen bei ihrem anscheinenden Zusammentreffen.

6.-  Gib acht, ICH BIN in allen Dingen, sie zentrierend; ICH BIN außerhalb aller Dinge, sie kontrollierend; aber ICH BIN nicht die Dinge, die ICH zentriere und kontrolliere.

 

II.

 

1.-  Mach, daß dem Menschen bekannt wird, daß jedes geteilte Licht seines Zustandes, das sich von Mir zu ihm erstreckt, immer balanciert ist, denn ICH BIN BALANCE und das ist die Wahrheit und das Gesetz, denn ICH BIN WAHRHEIT UND GESETZ.

2.-  Sage du ihm: jedes Ding ist alle Dinge und jedes einzelne ist in allen Teilen.

3.-  Denn ICH  sage, daß alle Dinge das gleiche Ding sind, denn alle Dinge sind universal. Jedes Ding wird erreicht durch ein anderes Ding, bis hin zum entferntesten Stern. Mit diesem Ziel habe Ich Meine Spiegel und Linsen des dualen Lichtes gesetzt, um eine Unendlichkeit Meines gedachten Universums zu erreichen, in dem es keine Maße gibt.

4.-  Und Ich sage auch, daß die Unendlichkeit des Menschen in den Augen des Menschen endet, wo sie begann. Alle Dinge Meines gespiegelten Universums enden wo sie begonnen haben. Die Ewigkeit endet daher JETZT und das JETZT ist die Ewigkeit.

5.-  Mach, daß der Mensch gut die Illusionen kennenlernt, die seinen sensiblen Blick täuschen. Zeige ihm Meine Spiegel und Meine Linsen, die das Universum biegen in anscheinende Kugeln aus der Vorstellung Meines Denkens, wie Samen, um den Einen in viele Eine zu multiplizieren.

6.-  Sage du ihm: alle Dinge besetzen den gleichen Raum und jedes Ding besetzt den ganzen Raum. Alle Dinge erstrecken sich aus allen Dingen und sind Verlängerungen aller Dinge.

       Auf gleiche Weise sage Ich: alle Dinge zentrieren alle Dinge und sind umhüllt von allen Dingen.

 

 

III.

 

1.-  Sage das in weisen Worten dem Menschen und sage, daß Ich, das LICHT, ihn zentriere, sowie alle anderen Dinge, denn ICH BIN in allen Teilen.

2.-  Erneut sage Ich, daß sich alle Dinge aus allen Dingen erstrecken und durch alle Dinge. Denn dir sage ich erneut: alle Dinge sind Licht und das Licht trennt nicht, hat keine Fesseln und es gibt kein Hier und kein Dort.

3.-  Der Mensch kann das Grundmuster seines Seins im LICHT MEINES SEINS bewegen und das Grundmuster seiner Vorstellung, mit den geteilten Lichtern aus Mir bewegen. Aber der Mensch kann nicht sein außer Mir, so, wie der Raum nicht sein kann, außer dem LICHT MEINES SEINS.

4.-  Und so, wie der Regenbogen eins ist im untrennbaren Licht, so ist das Seins des Menschen in Mir, untrennbar und so ist sein Bildnis MEIN BILDNIS.

5.-  In Wahrheit sage Ich, jede Welle ist nach Takt abgemessen und umkreist jede andere Welle dieser einen und alle sind in einer, sogar die letzte der Wellen aus Mir.

6.-  Und immer noch sage Ich, daß jedes Ding wiederholt ist in jedem anderen Ding, innerhalb des Einen.

7.-  Und noch weiter sage Ich,. daß jedes Element, an das der Mensch denkt als wäre es isoliert, innerhalb eines jeden weiteren Elements besteht, bis hin zur kleinsten Atomeinheit.

 

IV.

 

1.-  Und wenn der Mensch dich fragt: " Du sagst, daß in diesem Eisen Gold enthalten ist und alle anderen Dinge?" dann wirst du ihm antworten:

       Innerhalb des Umkreises und im Takt abgemessen ist der Würfel und jede andere bestehende Form, und innerhalb des Würfels und abgezirkelt ist der Kreis und jedes andere Ding, das ist.

      

ALLMÄCHTIGKEIT

II. DAS UNIVERSUM DER MACHT

 

I.

1.-  Ohne zu denken, könnte sich Meine eine Idee nicht in die vielen Ideen für den Aufbau Meines Bühnenbildes wandeln.

2.-  Ohne Bewegung könnte Meine kosmische Arbeit nicht geführt werden, würden keine "Schauspieler" existieren.

3.-  Ohne Wechsel könnte sich Meine untrennbare Eine Idee nicht entwickeln.

4.-  Ohne Zeit könnte Mein Drama Meines geschöpften Universums keine Sequenzen haben.

5.-  Ohne Bewegung, Wechsel, Zeit und Sequenzen könnte die Entwicklung der Vorstellungen aus Meinem Geist keinen angemessenen Raum für die Montage der Bühnenbilder haben, und auch keine Leinwand für ihre Lichtprojektionen.

6.-  Daher sehe sie, wie Ich sie Mir vorstelle, aber wisse, daß sie die Grundmuster Meines Wissens in der Entwicklung durch Mein Denken sind.

7.-  Wisse daher, daß die Zeit nicht existiert, auch nicht die wechselnden Bewegungen der Dinge; weder gibt es dort Leben noch Tod, weder Kälte noch Wärme, weder Gut noch Böse in Meinem Universum aus Mir.

 

II.

 

1.-  Warum bist du dann Sklave deiner Sinne?

       Sei  wie Ich in deinem Wissen.

2.-  Die Himmel und Erden Meines gebogenen Universums sind VATER-MUTTER Meines Universums, jeder aus jedem und jeder aus dem anderen. Niemand kann sein, ohne das der andere ist.

3.-  Er kann auch nicht den anderen zurücklassen und sagen: "Bleib hier, während ich zu entfernten Zielen gehe".

4.-  Es kann auch nichts auf der Erde geben ohne die Patenschaft des Himmels, noch in den Himmeln ohne die Mutterschaft der Erde; egal ob Mensch, Vogel, Reptil, Fisch, Dschungelbestie, Baum, Blume, Insekt, Sturm, Tornado, leichte Brise des Ozeans, Wolke oder Tau auf den Blütenblättern.

       Keine von diesen Dingen kann auf der Erde geboren werden, alleine, ohne Patenschaften des Himmels und die Himmel können sie nicht ohne die Mutterschaft der Erde schöpfen.

5.-  Erneut sage Ich: ICH, das LICHT, BIN EINS. Aber Mein Denken ist zwei, denn das Denken ist zwei in allen geschöpften Dingen, zwei Hälften von Einem, die Eins werden können. Es müssen immer zwei sein, damit sie aus Mir auf entgegengesetzten Wegen und erneut zu Mir zurückkommen können, für das Wiedergeborenwerden  des anderen, nachdem sie das Gleichgewicht in Mir gefunden haben.

 

III.

 

1.-  Die große Kunst ist einfach. Mein Universum ist große Kunst, denn es ist einfach.

2.-  Die große Kunst ist balanciert. Mein Universum ist vollkommen, des es ist balancierte Einfachheit.

3.-  Mein Universum ist Eins, in dem viele Dinge majestätische Ausmaße haben und viele haben für die Sinne äußerst feine Ausmaße.

4.-  Trotzdem habe Ich nicht Ein Gesetz für die majestätischen Dinge und ein anderes Gesetz für die Dinge, die außerhalb der Sinne liegen.

5.-  Ich habe ein Gesetz für alle Meine entgegengesetzten Paar der geschöpften Dinge und dieses Gesetz benötigt nur ein Wort, um es zu erkennen. So höre als Mich, wenn Ich sage, daß das einzige Wort Meines einzigen Gesetzes

       BALANCE

       ist.

6.-  Und wenn der Mensch zwei Worte braucht, um die Arbeiten dieses Gesetzes zu verstehen, dann sind es diese beiden Worte:

       BALANCIERTER AUSGLEICH.

7.-  Und wenn der Mensch für die Erkenntnis Meines einzigen Gesetzes weitere Worte braucht, gib ihm diese drei Worte:

       RHYTHMISCH BALANCIERTER AUSGLEICH!

 

 

 

 

IV.

 

1.-  Alle Dinge sind Eins, aber gemacht, um als zwei Ausdehnungen des Einen Zentrierten erscheinend.

2.-  Wisse, daß die beiden Ausdehnungen aus Meinem registrierten Denken geteilt sind durch den Einen, der diese beiden zentriert, der Eine, der beide balanciert, der Eine, der beide kontrolliert.

3.-  Ich, der Eine, bin nicht geteilt in zwei, wie zwei entgegengesetzte Teile aus Mir. Ich teile die zwei Ausdehnungen aus Meinem Denken, aber ICH BIN nicht Mein Denken und bin auch nicht zwei.

4.-  Wenn der Mensch den Menschen denkt, alleine, Mich verneinend, dann ist der Mensch Bildnis des Menschen, nicht Meines und des Menschen, denn das Grundmuster Meines balancierten rhythmischen Bildnisses im Menschen kann in ihm nicht gesehen werden, sowie auch nicht Gnade Meines Lichtes nicht in ihm gesehen oder erkannt werden kann.

5.-  Wenn der Mensch durch seine Kenntnisse über Mich an Mich denkt, dann ist er beschützt durch Mein Bildnis und ICH BIN er.

6.-  Wenn der Mensch in sich an Mich denkt, dann ist der Mensch absolute Balance.

7.-  Wenn der Mensch so denkt, dann hat er alle Macht, die Ich, der VATER-MUTTER-DENKER der Schöpfung habe.

 

V.

 

1.-  Jedes Ding in Meinem Universum ist gepaart als entgegengesetzter Ausdruck dieser Sache. Kein Ausdruck ist derjenige, den es ausdrückt, daher sind Leben und Tod der Dinge, die scheinbar leben und sterben, nicht Leben und Tod.

2.-  Denn alle Dinge in Meinem Universum tauschen sich ihren entgegengesetzten Teilen aus und mit allen anderen Dingen.

3.-  Jedes Gegensätzliche verwandelt sich in Sequenzen, in den anderen Teil denn Ich sage: in Mir besteht die Balance. Ich balanciere alle gegensätzlichen Teile der Dinge, die allen gegensätzlichen Teilen gleich sind.

 

VI.

 

DAS DEFINIERTE GESCHLECHT

1.-  Das Geschlecht ist die Teilung eines ausgeglichenen und balancierten Bedingung in zwei genauso unbalancierte Bedingungen, die sich periodisch weigern, mit dem Ziel, die beiden unbalancierten Bedingungen zu wiederholen.

 

 

 

VII.

 

1.-  Das EINE  LICHT aus Mir wünscht zwei zu sein, zwei gefühlte Divisionen die aus Einem ausstrahlen, aus Meiner Einheit, ohne Sensationen, hin zum vorgestellten bildlichen Raum. Zwei ausgeglichene Lichte aus Meinem Einen weißen Licht, kommen aus seinem Gleichgewicht in Einheit, um ihr eigenes Gleichgewicht zu finden, aber sie finden nicht zwei sondern eins, denn zwei Gleichgewichte können nicht in Meinem Universum, dem Einen, bestehen.

       Denn Ich sage, jedes Licht sucht sein Gleichgewicht im anderen, wo die Welle Meines pulsierenden Gedankens die Welle findet und an diesem beiderseitigen Punkt des Gleichgewichtes verwandelt sich das eine in das andere im Einen, aus dem die anderen Beiden kommen in ihren unendlichen Spiegelungen.

3.-  Daher höre Mich an, wenn Ich sage, daß alle Dinge, die aus Mir entströmen, gegensätzliche Teile sind, geschlechtlich konditioniert, bis hin zum kosmischen Staub im Weltenraum, der neue Welten bildet und sogar das Herz der Feuer in den heißesten Sonnen.

4.-  Es gibt nichts in Meinem geteilten Universum, was nicht geschlechtlich konditioniert, sexuell auswechselnd und sexuell balanciert ist. So suchen diese beweglichen Teile das Gleichgewicht, sich für immer austauschend um das Grundmuster-Denken Meines Denkens im sexuell-balancierten Wechsel unter ihren Bedingungen zu wiederholen.

 

VIII.

 

1.-  ICH BIN ein denkender, dualer Geist, denkend in Aktion und Reaktion.

2.-  ICH BIN denkender dynamischer Geist, pulsierend mit Meinen dynamischen Gedanken.

3.-  Mit einem Schlag Meines dualen Denkens konstruiere Ich eine Vielfalt des Einen Bildnisses und fessele es an alle wie Eins in Mir. Später löse ich es auf mit dem auswechselnden Puls. Dann ist jedes ein Nichts, aber beide sind Samen für die anderen zwei.

4.-  So produziere Ich Gleichgewicht und reproduziere, erzeuge und strahle aus in Himmeln ohne Ende.

5.-  Denn Mein bildliches Universum wird reflektiert und widergespiegelt bis zur Unendlichkeit, wiederholt sich bis zum Ende ohne Ende; trotzdem gibt es nur Vervielfältigungen der Drei in Meinem Ganzen Universum und erneut sage Ich dir, zwei von diesen drei sind nichts, sondern NUR Meine Bildnisse, denn Meine Dreiheit ist nur Einheit.

6.-  Die zwei sind in Mir und sind von Mir, aber sie sind nicht Ich und ICH BIN nicht sie.

 

IX.

       DIE DEFINIERTE ELEKTRIZITÄT

 

1.-  Die Elektrizität ist Spannung, herbeigeführt durch die zwei gegensätzlichen Wünsche des denkenden Universalverstandes:

       - der Wunsch der balancierten Aktion

       und

       - der Wunsch des Gleichgewichtes (Ausruhen).

 

X.

 

1.-  Aufgepaßt auf Mich, den Einen Unzertrennlichen.

2.-  Zwei Dinge gibt es nicht in Meinem Universum, es gibt nur Mich.

3.-  Jedes Ding das ist, ist aus einem anderen Ding, das ist. Nichts ist aus sich allein. Alle Dinge sind unlöslich miteinander verbunden.

4.-  Es gibt dem Anschein nach, ein Universum, ein eingebildetes Universum des Gedankens, eine universale Aktion des Wunsches. Das, was der Verstand oder Geist wünscht, erscheint in der Vorstellung des Wunsches.

5.-  Suche also das, was du in Mir wünschst und du wirst es finden. Wünsche dir was du willst und halte es fest vor Dir. Durch Äonen hindurch war es dein, ohne keine Kenntnis, obwohl du gerade beginnst, es zu verlangen.

6.-  Bleib nicht sitzen und verlange ohne Aktion, denn dein Wunsch wird auf diese Weise nicht erfüllt, ohne die Hilfe deiner kräftigen Hände.

7.-  Höre, ICH BIN in allen Dingen, sie zentrierend und ICH BIN außerhalb aller Dinge, die kontrollierend, aber ICH BIN nicht die Dinge, die ICH in ihnen zentriere und sie kontrolliere im Raum um sie herum.

8.-  ICH BIN das Zentrum Meines Universums auf Mir. Egal wo ICH BIN besteht das Zentrum aller Dinge und ICH BIN in allen Teilen.

 

XI.

 

1.-  Erneut sage Ich Dir, ICH BIN die Seele Meines Universums der geschöpften Dinge.

2.-  In Meinem Sein ist der Wunsch, Mein Sein kundzugeben, zu manifestieren. Der Wunsch in Mir ist die Seele in Mir.

3.-  Dasjenige, das die Seele in Mir ist, wünscht sich durch das Licht zu manifestieren. Das Licht kommt aus der Seele in Mir und kehrt zurück zur Seele in Mir. Es ist Ausdehnung Rückkehr wie zwei scheinbare Licht aus Mir.

4.-  Erneut sage Ich: ICH BIN der Same Meines Universums in Entwicklung. In Meinem Licht sind alle Samen der geplanten Ideen umhüllt von Meinem Sein im Gleichgewicht in Mir.

5.-  Erneut sage Ich, alle Dinge dehnen sich aus Mir aus und kommen zu Mir zurück. Aus Mir werden alle Dinge aus dem Samen des Gedankens an Mich geboren und wiedergeboren mit jedem Pulsschlag Meines Denkens.

6.-  Es gibt in Meinen Vorstellungen nur Geburten. Es gibt keinen Tod in Mir, denn die Enden und die Anfänge sind Eins in Mir. Nichts, als das Leben ist es, das aus Mir kommt und nichts als das Leben ist es, welches das zurückkehrende Leben findet, um in Mir wiedergeboren zu werden.

 

 

 

XII.

 

1.-  Übersetze du das Licht Meines Denkens in Worte, die der Mensch verstehen kann.

2.-  ICH BIN Gleichgewicht. In Mir sind alle Meine Bildnisse balanciert, in ihrem scheinbaren Ungleichgewicht.

3.-  Ich füge hinzu, aber das was Ich dank der einen Seite hinzufüge, das hole Ich aus der anderen wieder heraus.

4.-  Ich teile, aber das was ich teile, vervielfältige Ich.

5.-  Meine gegensätzlichen Teile sind gleich, aber Ich sage: sie sind gegensätzlich und die Gegensätze widersetzen sich in Meinem Universum aus Mir.

6.-  Die Gegensätze gleichen die Gegensätze aus, während die gleichartigen ihre freundschaftlichen Umkreisungen, einer an der Seite des anderen beibehalten.

       Alle Sonnen der Himmel geben Licht, eine der anderen, während die Finsternis das Licht ausgleicht und das Licht ebenso die Finsternis.

7.-  Meine beiden Lichter bewegen sich jedes in entgegegengesetzter Richtung, um den Schritt des anderen auszugleichen, aber sie finden diese Schritte wie Wege, die nach drinnen und nach draußen führen durch die zentrierenden Soge eines einzigen ausgeglichenen Pols, wo beide nichts sind, da sie sich noch nicht als zwei gefunden haben.

8.-  Die beiden Gegensätze werden angezogen von dem Sog des anderen, wo sie sich leidenschaftlich ausgleichen. Jeder einzelne ist nichts, eine Null, die Null der Quelle simulierend, aus der sie entsprungen sind, aber sie sind auch Samen für andere scheinbare Zwei, die aus der Einheit der Quelle hervorkommen.

 

 

 

XIII.

 

1.-  Halte in Mir das Licht allen Wissens aufrecht. Im Licht ist alle Idee des Wissens.

2.-  In dem geteilten Licht Meines Seins ist der Gedanke Meines Wissens in Form-Bildnissen eingraviert, bewegt von Meiner Vorstellung, wo sich jedes eine geteilte in seinem Gegensatz reflektiert. Jeder eine reflektiert das Licht des anderen, um Mein Licht durch ihre Reflexionen widerzuspiegeln.

3.-  Wisse, daß die Dinge in Regung sich nicht bewegen; ihre Bewegung ist nur scheinbar.

4.-  Wisse auch, daß die Dinge in Regung nur Dinge wahrnehmen, die in Regung sind und sie diese nicht kennen, denn die sich bewegenden Dingen haben nichts in ihnen, sondern nur scheinbare Bewegung.

5.-  Das Licht in Bewegung aus den Reflexionen Meines Gedankens, ist Mein Universum, gebildet aus der Vorstellung der Lichter Meiner Einbildungen. Diese haben kein Sein, weil sie nicht Ich sind. Nur ICH habe SEIN.

 

XIV.

 

1.-  Das eingebildete Universum aus Meinem dualen Denken ist eine doppelte Straße, auswechselnd zwischen Endstationen des Lichtes aus unbalancierten Ebenen, die sich aus Mir erstrecken, aus ihrer Basis der Macht im Gleichgewicht und wieder zu Mir zurückkehren.

2.-  Halte in Mir die Basis Meines wechselnden Universums, daß Änderungen manifestiert, obwohl Ich Mich nicht ändere und nicht bewege.

3.-  Denn ICH BIN Gleichgewicht. Nur in Mir besteht die Balance.

4.-  Derjenige, der die Macht findet, muß wissen, daß diese sich aus Mir erstreckt und daß ICH diese Macht BIN.

5.-  Derjenige, der Gleichgewicht findet, muß zu Mir zurückkehren und Ich sein, muß die Basis seiner eigenen Macht sein.

 

XV.

 

1.-  In Meinem imaginären Universum sind alle Dinge dual, zentriert durch Mich, denn alle Dinge kommen aus Mir zweifach, Doppelweg-Bewegung des Pendels aus Meinem Denken und Mein Denken ist zweifach. Ich, das Eine Licht, zentriere die beiden Lichter, die Mein Denken registrieren, aber ICH BIN nicht diese beiden Lichter und bin auch nicht Mein Denken.

2.-  Halte in Mir die Dreiheit, der Eine, ausgestrahlt in zwei, der eine Schöpfer, die zwei Ausläufer zentrierend.

3.-  In Meinem imaginären Universum ist jeder Effekt auch zweifach. Alle Wärmemaße und die Gewichte der Dinge, beide aus Materie der Zeit und Richtung, beide in Farbe und der Elemente; beide aus der Welle Meines Denkens und seiner Ausdrücke. Das gleiche eine Lichte aus Mir, verlängert sich in die zwei Lichte Meiner Vorstellung.

4.-  Nichts gibt es in Meinem ganzen Universum, das nicht Teil und Gegenteil der Dinge ist, ebenso und gegensätzlich Gegenteil der Dinge, geschöpft und wiederholt, jedes einzelne, um das andere Teil zum Ausbalancieren zu suchen, und jede eine für immer die Balance im anderen suchend.

5.-  Denn höre, ICH BIN LICHT, aber das Universum Meiner Vorstellung ist zweifaches Licht, geteiltes Licht und vervielfältigt durch die gewöhnliche Wurzel, direkt und umgedreht, angewandt für alle Dinge, die sich für immer in zwei Bahnen bewegen, zwischen den zwei auslaufenden Lichtern ihres einen, zentrierten, um Mein Wissen und Mein Denken auszudrücken.

 

XVI.

 DAS DEFINIERTE GEWICHT

 

1.-  Das Gewicht ist die Summe der Differenzen zwischen zwei Drucken, die sich auf jede Masse auswirken.

2.-  Gewicht ist das Maß der Differenz, in elektrischem Potential, zwischen irgendeiner Masse und dem Umfang, den es einnimmt.

3.-  Gewicht ist das Maß des Ungleichgewichtes zwischen irgendeiner Masse und seinem verdrängten Raum.

4.-  Gewicht ist das Maß der Kraft, welches ein Körper ausatmet in der Suche nach seinem wirklichen Potential.

5.-  Gewicht ist die Summe der Differenzen zwischen Anziehungskraft nach unten und dem Druck nach Oben durch Ausstrahlung.

6.-  Gewicht ist das Maß der Intensität des Wunsches in der ganzen Materie, um Bewegung auszudrücken oder Gleichgewicht zum Ausruhen der Bewegung zu suchen.

 

XVII.

 

1.-  Denn erneut sage Ich dir, jedes eine Meiner zwei Lichte, die Meinem Wissen die Form geben, durch Mein Denken, gibt all seines an das andere, um sich in das andere in Sequenzen zu verwandeln.

2.-  Das Licht wird der Dunkelheit gegeben, um sich erneut in Licht zu verwandeln; ebenso wird das Leben dem Tod gegeben, um erneut zum Leben zu kommen.

       Auf die gleiche Weise gibt die Dunkelheit der Himmel den Sonnen Dunkelheit, um sich erneut in Dunkelheit zu verwandeln, so, wie die Sonnen den Himmel Licht geben, um sich erneut in Sonnen zu verwandeln.

3.-  Auf diese Weise geben alle Dinge der Erde den Himmeln, um sich erneut in Erdendinge zu verwandeln, um sie den Himmel zu geben.

       So geschieht es mit allen Meinen geschöpften Dingen, die Einheit Meines Wissens simulierend, wenn sie ihr Ganzes durch die Einheit in Mir auswechseln. Diesen Austausch registriert Mein Wissen in Pulsschlägen Meines Denkens, aber Mein Denken bin nicht Ich, nur Mein Wissen BIN ICH.

 

XVIII.

ES GIBT KEINEN TOD

 

1.-  Derjenige, der das Leben ohne das Licht sucht, wir den Tod finden; aber derjenige, der das Licht sucht, findet das ewige Leben, auch wenn er auf den Tod zugeht.

2.-  Derjenige, der das Licht nicht kennt wird sterben um es zu finden; aber derjenige, der das Licht kennt wird niemals sterben.

3.-  In der Einatmung des Menschen ist Leben, in seiner Ausatmung ist Sterben. Der Mensch muß immer noch einatmen, um zu leben und zwar tief, um nicht zu sterben.

4.-  Wisse du also, daß nur Ich lebe. Ich sterbe nicht, aber aus Mir kommen beide: scheinbares Leben und Tod.

5.-  Das Leben ist nur eine Strömung des Pulses nach innen, geteilt durch Meinen Gedanken: der Tod ist seine Strömung nach draußen.

6.-  Wisse auch, daß die Divisionen Meines Denkens nur zwei gleiche Hälften des Einen sind, denn erneut sage Ich dir, ICH BIN EINS und alle Dinge, die aus Mir kommen, sind Eins, geteilt, um als Zwei zu erscheinen.

7.-  Alle Dinge kommen und gehen aus Meinem geteilten Denken.

8.-  Alle Dinge die kommen sind lebendig und diejenigen, die gehen sind tot.

9.-  Wisse, daß alle geschöpften Dinge wiederauferstehen vom Tod und daß die toten Dinge erneut durch Mein geteiltes Denken leben.

 

XIX.

 

1.-  Erneute sage Ich, daß alle Dinge zu einem Ganzen durch das Licht vereint sind.

2.-  ICH BIN immer, Meinen lebenden Körper schöpfend und zerstörend, in einem scheinbaren Tod, damit er in Mir leben kann, um zu sterben und erneut zu leben.

3.-  Das Ende des Lebens im Tod ist der neue Beginn des Lebens. Beide, Leben und Tod, sind Eins in Mir.

4.-  Alle Dinge leben und sterben immerdar, und während sie leben, sterben sie und während sie im Tod sind, leben sie.

5.-  So ist Mein Erlaß, Mein Dekret, aus dem es kein Entrinnen gibt; weder für den Menschen, den Stern oder das Sandkörnchen, denn alle Dinge strömen aus Mir, um dem Menschen zu erscheinen und kommen zu Mir zurück, um aus seinen Sinnen zu entschwinden, im Zyklus Meines Denkens.

6.-  "ICH BIN" der sich wiederholende Gott. Alle Dinge, die aus Mir und zu Mir strömen, fließen erneut auf beiden Bahnen durch Mich, in einem Zyklus der nie aufhört und nie begonnen hat.

7.-  Aus Meiner rechten Hand fließt das Leben in einer Bahn und kommt zu Mir zurück, vollständig abgenutzt als Tod; während der vollständige Tod auf der anderen Bahn fließt und zu Mir zurückkommt, wiederhergestellt als Leben.

       Um Meinen Zyklus herum nehmen beide, Leben und Tod, ihre gegensätzlichen Bahnen, jede eine die andere suchend, bis sich die doppelten in der Reife finden, wo jede dem anderen eine Hälfte gibt. Aber wenn sie durch diesen Punkt auf der Hälfte des Weges gehen, in ihren getrennten Bahnen hin zu Mir, dann gibt jede dem anderen Gedanken und dann wissen beide, daß wenn sie zu Mir zurückkehren, jeder einzelne BEIDE sind und beide sind EINS in Mir.

 

XX.

 

1.-  Der Tod ist der Same des Lebens.

2.-  Der Tod steigt aus dem Tod als Leben.

3.-  Das Leben steigt aus dem Boden des Todes, so, wie der Duft die Rose verläßt.

4.-  Der Tod gibt sich von sich aus dem Leben, damit das Leben lebendig bleibt; auf die gleiche Weise gibt sich das Leben dem Tod, damit der Tod sterben kann.

5.-  Das Leben erzeugt den Tod und der Tod ist der Verfall des Lebens.

6.-  Das Licht verläßt seine Sonne als Tod und kommt zu euch wie Leben. Und wenn ihr Tod euch verläßt, dann verwandelt es sich auf die gleiche Weise in erneutes Leben.

7.-  Es gibt zwei Wege der Atmung: das Einatmen - voll von Leben. Das Ausatmen - voll von Tod.

       Alle gegensätzlichen Teile Meines geteilten Denkens gehen durch entgegengesetzte Wege auf der Länge dieser beiden Bahnen während ihrer Reise in Meinem Zyklus

8.-  Alle Dinge, die Ich in Gegensätze geteilt habe, haben in sich das Leben und den Tod; aber eines ist größer als das andere, bis sie sich zur Gleichheit finden, auf der Hälfte des Weges, innerhalb Meines Zyklus von Leben und Tod.

       Einmal sich gefunden und durchgegangen, wechseln sie diese Qualitäten aus, die größere abnehmend und die kleinere zunehmend.

9.-  Auch wenn das Leben erfüllt ist, so ist das Leben welches geboren wurde, der Tod, der aus demselben Leben strömt, als Tod und nimmt den entgegengesetzten Weg als Tod.

 

XXI.

 

1.-  Auf die gleiche Weise strömt das Leben aus dem Tod, um es zu schwächen, wenn der Tod stark ist, bis das Leben den Tod erobert, um zu erreichen, daß der Tod als Leben lebt.

2.-  In Wahrheit sage Ich, daß das Leben nicht gelebt werden kann, ohne zu sterben wie es lebt. Auch kann der Tod nicht das Leben erobern, um nichts weiter zu erreichen als den Tod.

3.-  Das Leben ist Meine vervielfältigte verständnisvolle Aktion des Atmens; und der Tod ist Mein geteiltes, gegensätzliches Denken, das sich als Reaktion zum Leben ausdehnt.

4.-  Höre Mich erneut an, wenn Ich sage, daß das Leben und der Tod Gegensätze sind, die, einer wie der andere, durch Meinen Zyklus gehen, in entgegengesetzten Bahnen.

       Das Leben bringt Leben  zum Leben, durch sein Verstehen; der Tod weist beide ab, Leben und Tod, durch seine Ausdehnung.

5.-  ICH BIN der auswechselnde Punkt zwischen Leben und Tod.

       Ich balanciere das Leben mit dem Tod und niemals können weder Tod noch Leben in ihrem Wechsel das Leben und den Tod aus der Balance heben.

6.-  Schreibe also, daß das Leben und der Tod EINS sind, ebenso wie das schwingende Pendel eins ist, obwohl es in zwei Richtungen schwingt, in seinem ständigen Pendeln.

7.-  Derjenige, der in Meinem gebogenen Universum nach Osten reist, kommt in den Westen, so gewiß wie derjenige, der zum Westen reist.

8.-  Auf die gleiche Art und Weise reist das Leben auf der östlichen Bahn, um den Tod zu erreichen, während der Tod die westliche Strecke nimmt, wo das Leben wartet, um den Tod als Leben zu beschleunigen.

9.-  So reist auch der Tod auf der Bahn des Lebens, um mit dem Leben auszutauschen, während das Leben auf der Strecke des Todes reist, um sich selbst durch den Tod zu finden.

 

XXII.

 

1.-  Höre Mich, Ich sage Dir: es gibt keinen Tod in Meinem ganzen Universum. In ihm gibt es nur das Leben, denn nur Leben und Liebe bestehen in Meinem Denken.

2.-  Hol den Menschen aus dem Tod und führe ihn fort davon an diesem, seinem neuen Tag. Gib ihm ewiges Leben in Mir, indem er Mich kennen und erkennen lernt in ihm.

 

XXIII.

 

1.-  Wisse, daß die geteilten Lichter, die Mein Wissen registrieren, Lichter von Sonnen und aus Dunkelheit geborenen Sonnen sind. Alle Meine eingebildeten Formen Meiner All-Weisheit sind durch die Dunkelheit zum Licht geboren und reflektieren sich auf dem Rückweg zur Dunkelheit für eine Geburt ohne Ende zum Licht.

2.-  Innerhalb der Ruhe in den Zentren Meiner Sonnen ist Mein All-Wissen. Das ruhige Licht Meiner Lichter des Wissens aus Meinem Denken wechselt sich aus, um Mein Wissen kundzutun, in bewegenden Formen Meiner Vorstellung.

3.-  So säe Ich also die Samen Meines All-Wissens in Meinem Reich, wie Licht von vielen Sonnen und den Kindern dieser vielen Sonnen, um durch die Patenschaft und Mutterschaft Meines All-Wissens die beweglichen Formen Meiner Vorstellung zu behüten.

4.-  Und höre: jede Sonne aus Meinem geteilten Denken hat die Patenschaft eines ganzen Universums aus Meiner Vorstellung,  Licht gebend für die sich in Entwicklung befindenden Dunkelheit, um für immer die Dunkelheit durch das Licht zu beschleunigen.

5.-  Auf diese Weise: jede beschleunigte Idee von Mir, innerhalb der Himmel, der Erden und der Sonnen verwandelt die dunkle Erdenlarve in Sonnenlicht, um niederzustürzen in Grüfte und Erdenlarven, um wiedergeboren zu werden in Himmeln der Erden und Sonnen.

6.-  Auf diese Weise ist Mein Wunsch, volles Geben, ebenso nehmend aus Meinem Geben, um zu vervielfältigen, was ICH weiterhin geben werde.

7.-  Mach Du, daß der Mensch gut erkennt, daß Ich, der VATER-MUTTER Meines Universums, alle Gaben zentriere und sie mit den Augen eines Wächters messe, um sie in Mir zu balancieren.

8.-  Sage ihm, daß seine Bewegung Meine Bewegung ist, denn ohne Mich kann er sich nicht bewegen, noch nicht einmal, um Mich in seiner Bewegung zu manifestieren.

 

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Originaltitel:

"El Secreto de la Luz

La Divina Illiada"

 

Übersetzung aus dem Spanischen:

Barbara Uthemann/Austria



 

 

 

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